typopolis. blog

typografische Kunst oder Design? Und Schriften.

Kopfhörer für Typophile

von scp am 10. March 2010 in Produkt

Wieder so ein Produkt was ich mir allein schon wegen der Optik kaufen würde, witzige Idee und einfach nur typophil.

Foto: typografische Kopfhörer

Wir dürfen dem Industrie-Designer Brian Garret für dieses Produkt dankbar sein, das er gemeinsam mit Freedom of Creation realisiert hat. Die Kopfhörer mit der schlichten Artikel Bezeichnung Street Headphones können auch wahrhaftig käuflich erworben werden und zwar im Freedom of Creation Shop.

Foto: typografische Kopfhörer 2

Schrift Coming Together

von scp am 22. February 2010 in Schrift

Die Hilfe für Haiti oder auch einfach die Unterstützung der dortigen Helfer reißt nicht ab und das zum Glück. So ist das neuste Projekt was ich heute entdeckt habe an alle gerichtet die eine Affinität zu Design oder sogar speziell Typografie haben, denn beim Erwerb der neuen Schrift Coming Together, wird der Erlös an die Ärzte ohne Grenzen gespendet.

Grafik: Schrift Coming Together

Die Schrift Coming Together besteht dabei nur aus unterschiedlichen Ampersand-Zeichen, auch besser bekannt als Kaufmanns-Und und kann bei den bekanntesten Schriftanbietern erworben werden. Der Preis für den kompletten Zeichensatz beträgt 20 US $. Ich denke das ist eine gute Investition, denn das &-Zeichen kann man immer wieder mal gebrauchen :)

[via]

Stefan Sagmeister im Interview mit Artschoolvets

von scp am 12. January 2010 in Allgemein

Die Unterschiede zwischen Kunst und Design und einiges mehr zum Thema Gestaltung gibt es von Stefan Sagmeister in einen aktuellen Interview.

http://www.vimeo.com/8241762

Und den zweiten Teil gibt es hier:

http://www.vimeo.com/8533723

Artwork: alphabet semi handmade

von scp am 6. September 2009 in Gestaltung

Wenn man mit Schrift gestaltet, sollte man diese auch verstehen und zwar in ihrer Anatomie. Anscheinend habe ich weiterhin noch viel zu lernen, denn Deckungsgleich ist anders :)


alphabet semi handmade by *spicone on deviantART

Dennoch hat es Spaß gemacht die letzten Tage dieses spontane Projekt entstehen zu sehen, hier ein kleines Making Of, zumindest vom analogen Teil:

Grafik: Alphabet Making Of

Die verwendete digitale Schrift ist die Neue Helvetica mit dem Schriftschnitt Light.

Fontplore Interview

von scp am 26. August 2009 in Objekt

Das Magazin slanted hat ein Interview zum Fontplore Projekt mit Christian Hertlein und Marcus Paeschke geführt und einige interessante Antworten erhalten.

Foto: Fontplore

Unter anderem geht es dort um folgende Fragestellungen:

  • Was war das Reizvolle an der Aufgabe?
  • Erklärt bitte kurz die Funktionsweise des Tisches.
  • Warum glaubt ihr, dass so ein Tisch ein Mehrwert für den Umgang mit Typografie sein kann und wie seht ihr den Einsatz eines solchen Tisches im Alltag, z.B. in Agenturen?
  • Wäre auch eine andere Umsetzung als der Tisch, den ja nun mal nicht viele Leute mal eben so erwerben können, denkbar gewesen? Wäre eine solche Applikation – wenn auch nicht so interaktiv – vielleicht interessant für Online-Typo-Verzeichnisse von Type-Foundries?

Zum Interview.

Weitere Informationen zu Fontplore kann man auf dessen Homepage nachlesen und -schauen.

Wie man’s liest, weiß Gerard Unger

von scp am 23. August 2009 in Buch

Im Niggli Verlag ist ein interessantes Buch erschienen das den durchaus viel versprechenden Titel Wie man’s liest trägt, verantwortlicher Autor für dieses typografische Fachbuch ist Gerard Unger. In diesem Buch wird erklärt und beschrieben wie das gedruckte Wort bei uns Menschen wirkt und warum es die Wirkung erzielt oder verfehlt, je nachdem wie es gestaltet worden ist. Die Art und Weise wie Designer, Typografen und Schriftengestalter das richtige Ziel erreichen oder erreicht haben, wird hier ausführlich beschrieben.

Gerard Unger Wie mans liest Titel

Hier nun einige Impressionen aus Gerard Ungers Wie man’s liest:

Gerard Unger wie mans liest

Erik Spiekermann beschrieb dieses Buch mal folgendermaßen:

Wer sich auf dieses Buch einlässt, weiß am Ende mehr über die Gesetzmäßigkeiten im Umgang mit Typografie und Schrift, als viele Gestalter im Studium je lernen. Dabei muss man dieses Buch nicht studieren. Ein Spaziergang für Augen und Hirn – unterhaltsam, lehrreich und spannend.

Es ist wahrhaftig so, obwohl es auf den ersten Blick wie ein Buch erscheint das man von Vorne bis Hinten durchlesen muss, kann man auch einfach mal drin schmökern. Entweder eins der 20 Kapitel aufschlagen oder wirklich einfach mal mitten drin sich einige Passagen zu Gemüte führen. Es macht wirklich Spaß zwischendurch mal einen Blick rein zu werfen, speziell wenn man vielleicht in einer gestalterischen Phase nicht mehr weiter kommt. Einfach mal abschalten und sich ein paar Minuten Zeit nehmen, das geht sehr gut mit diesem Werk.

Gerard Unger Wie mans liest

Natürlich macht es auch besonders viel Spaß in einen solch schönen gestalteten Buch zu blättern. Denn was würde ein typografisches Fachbuch für einen Sinn haben, wenn es nicht selber das höchste der Gefühle anstrebt? Das Buch Wie man’s liest ist nicht nur inhaltlich ein Glanzstück sondern auch gestalterisch, jede Seite macht Spaß und selbst mit einigen abgebildeten “Verkehrsunfällen” der Typografie, die im Kontext gewollt sind, sieht es dennoch weiterhin sehr gut aus.

Gerard Unger Wie mans liest

Ebenfalls und zum Glück hat man hier erneut ein schönes haptisches Erlebnis, nicht nur das Format des Buches kommt einen sehr entgegen sondern auch die Papierwahl und der Einband. Speziell im vorderen Teil des Buches entdeckt man eine spannende Gestaltung. Bei weiterem Durchblättern spürt man wortwörtlich die Aufforderung des Buches, das man schmökern soll, es fasst sich schlichtweg einfach gut an.

Gerard Unger Wie mans liest

Der Autor Gerard Unger ist alles andere als ein reiner Theoretiker. Neben zahlreichen Professuren an europäischen Hochschulen und Universitäten, hat er im Laufe seiner Designertätigkeit unterschiedlichste Dinge gestaltet. Unter anderem Postwertzeichen, Münzen, Jahresberichte und sogar Leitsysteme. Des Weiteren wurden von ihm auch einige erfolgreiche Schriften entwickelt und gestaltet, wie zum Beispiel die Capitolium News, Allianz oder auch BigVesta.

Gerard Unger Wie mans liest

Gerard Unger Wie mans liest

Hier nun noch die Details zum Buch für alle Interessierten:

  • Broschiert: 213 Seiten
  • Verlag: Niggli; Auflage: 1., Aufl. (Juli 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3721206738
  • ISBN-13: 978-3721206739
  • Größe und/oder Gewicht: 24,2 x 17,4 x 2,8 cm
  • Preis: 30,00 EUR
  • Amazon Direktlink

wahnsinnige Handarbeit 150×180 cm

von scp am 21. August 2009 in Objekt

Der englische Grafik-Designer Mark Andrew Webber aus Reading hat ein ganz speziellen Projekt bei seinem letzten Aufenthalt in Paris gestartet und realisiert. Dabei hat er Paris typografisch dargestellt und eine Art riesige Druckplatte in reiner Handarbeit “geschnitzt”. Entsprechende Druckergebnisse damit, werden hoffentlich bald folgen, wobei die Druckplatte an sich schon ein pures typografisches Kunstwerk ist.

Foto: Druckplatte Paris

Weitere interessante und schöne Arbeiten des 23-jährigen kann man auf seiner Homepage und im Blog entdecken.

[via]

Font Fundstücke

von scp am 17. August 2009 in Allgemein

Schon interessant was man so im Supermarkt im Urlaub entdeckt, wenn man sich mit dem Thema Schriften und der englischen Bezeichnung dafür beschäftigt:


Na gut sind nur spanische Wassersorten :)

Schriftauswahl mal anders

von scp am 4. August 2009 in Allgemein

Im Design Tagebuch wurde Heute ein etwas anderes Verfahren vorgestellt, mit dem man Schriften auswählen kann. Man könnte sagen das es schon etwas von Star Trek hat, aber der fontplore ist Realität.

Fontplore Showreel from Mphasize on Vimeo.

Type-Design mal anders

von scp am 20. July 2009 in Schrift

Warum immer auf Papier oder am Computer Schriften entwerfen, es geht doch auch viel größer und lustiger, wie uns Pierre & Damien von plmd.de zeigen:

iQ font – When driving becomes writing / Full making of from wireless on Vimeo.

Und fertig ist der neue iQ Font :)

[via]

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